Advent – Weihnachten
21/12/2018 Karl Nessmann

Advent – Weihnachten

Posted in Das Wort zum Buch

Advent-Weihnachtszeit: Fest der Liebe, Zeit (zu) spenden, das Herz öffnen ….

Was hat die Advent- und Vorweihnachtszeit mit der Plattform WAYOFCARL zu tun? Geht es doch hier  um die Themen „Burnout, Depression und Sucht – Wege aus der Krise und Prävention“ (Titelbild). Wie schon das Posting „Allerseelen-Erntedank-Dank ans Leben“ (2.11.18) hat auch das  Weihnachtsthema viel mit Wayofcarl zu tun. Denn die Ursachen für die drei Syndrome (Volkskrankheiten) werden unter anderem in der hektischen, stressigen, schnelllebigen Zeit verortet. Und die sogenannte friedliche, besinnliche, stille Advent-und Weihnachtszeit wird von vielen Menschen bei uns mit WEIHNACHTSSTRESS assoziiert: viele Termine und Erledigungen, die noch bevorstehenden Weihnachtsfeiern stehen auf dem Programm, Projekte im Job müssen noch vor Jahresende erledigt werden, Weihnachtsgeschenke noch besorgt werden. Im Advent werden die Nerven auf eine harte Probe gestellt. Der Stress ist für viele Menschen, die sich von der westlichen Konsumgesellschaft treiben lassen in dieser angeblich schönsten Zeit des Jahres, in der so besinnlichen und friedlichen Vorweihnachtszeit am höchsten. 

Der Stress kann (wie ich schon in „Dreimal Hölle und retour-ausgebrannt, depressiv, abhängig) ausgeführt habe, bei bestimmten Persönlichkeiten (Helfertypen, Perfektionisten, Optimierern) typische Burnout-Symptome hervorrufen, z. B. Unruhe, Nervosität, Anspannung,  Verspannungen (Rücken, Nacken, Muskeln), Magenbeschwerden, Schlafstörungen, Gedankenkreisen, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Diese werden häufig, wie auch von mir seinerzeit, mit Medikamenten oder Alkohol behandelt, um entspannter zu werden und leistungsfähig zu bleiben. Heute ist mir bewusst, dass dies der falsche Weg war. Es gibt viel effektivere und effizientere Methoden der Entspannung, Entschleunigung und Erholung. Einige grundlegende Tipps habe ich im Buch Kapitel „Wege aus der Krise, Methoden für Körper, Geist und Seele“ (S. 250 f.) beschrieben. Nicht näher eingegangen bin ich auf PRÄVENTIONSTIPPS zur Vorweihnachtszeit. Hier gelten für mich als Basis die obligaten täglichen Rituale, wie etwa bei den morgendlichen Powerfragen die Kernfrage stellen: Was ist Wesentlich im Leben? Was ist heute wirklich wichtig? Welchen Beitrag leiste ich heute zum Wohle meiner Gesundheit, der Familie, Partner, Freunde und der Gesellschaft? Welche Punkte der to-do-Liste haben Zeit, können später erledigt werden? Zum Thema  WEIHNACHTSGESCHENKE empfehle ich folgende 3 Tipps: 

(1) WENIGER IST MEHR: Kleine Geschenke, wohl überlegt und mit dem Herzen ausgesucht. „Kein Geschenk ist klein, wenn man es mit Liebe schenkt“. 

(2) ZEIT SCHENKEN: Denn gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen machen glücklicher als Gegenstände, das weiß unser Hausverstand und ist obendrein wissenschaftlich belegt. Der Zeit-Geschenkskorb ist unendlich groß von möglichen Aktivitäten. Zeit zu schenken bedeutet, die eigene Zeit mit anderen Menschen zu verbringen – entweder mit seinen Familienangehörigen und Freunden oder mit Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Ich persönlich nehme mir die Zeit für meine Familie, Freunde und jene Menschen, die (wie ich seinerzeit) alleine, einsam, traurig, deprimiert, verzweifelt, verloren sind –  Hilfsbedürftige eben. Mit ihnen plaudern, lachen, spielen, etwas vorlesen oder einfach nur zuhören. Andere glücklich machen ist herzerwärmend und macht einem selbst glücklich. Für jene, die das auch gerne tun möchten, aber keinen direkten Zugang zu hilfsbedürtigen Menschen finden, gibt es Organisationen, die solche Begegnungen vermitteln, wie z. B. das CARITAS, Projekt „Zeit schenken“ f@YoungCaritas Österreich.

 (3) SPENDEN STATT SCHENKEN: In der Advent-/Weihnachtszeit werden wir von den Medien und  Hilfsorganisationen täglich aufgefordert zu spenden. Auch der Spendenkorb ist unendlich groß. Meine Empfehlung dazu: Folge der Stimme deines Herzens. Unterstütze jene Organisationen oder  Personen, die es wirklich benötigen, die nachhaltig und sorgsam mit deiner Geld-oder Sachspende umgehen. Ich unterstütze seit meinen drei Höllenfahrten (Burnout Depression und Alkoholsucht) unter anderem Obdachlose, weil ich selbst beinahe auf der Parkbank gelandet wäre (siehe ONEMINUTESTORY-LINK, Datum). Auch für diese Menschen gibt es mittlerweile einige Organisationen, wie z. B. f@obdachlosenhilfsaktion.at, oder Einrichtungen für Jugendliche, die zur Weihnachtszeit, am Heiligen Abend, am Fest der Liebe, der Familie, der Geborgenheit und Herzlichkeit alleine sind und in Jugendnotfallstellen Unterschlupf finden, z. B. @JUNOJugendnotschlafstelle Klagenfurt.

Die persönliche Begegnung mit den Menschen, die persönliche Überbringen der Geld-oder Sachspende (warme Decken, Matrazen, Essen …) in Verbindung mit der persönlichen Hilfeleistung  (praktisch helfen, zupacken) ist natürlich die schönste und zufriedenstellendes Form. Herzerwärmend. Gerade zur Advent-Weihnachtszeit sowie rund um das Fest der Liebe und des Friedens sollten wir unser Herz öffnen, das eigene und fremde Herz erwärmen, der inneren Stimme des eigenen Herzens folgen, spenden & schenken, etwas Gutes tun und das gut und von Herzen gerne tun. In diesem Sinne wünsche ich allen eine friedliche und fröhliche Weihnachtszeit.

Karl Nessmann (neuerdings kurz CCC-CCC-Charly, Carletto, Carl @wayofcarl 😎)

Klagenfurt-Villach-Wien, 21. Dezember 2018 

PS 1: Heute Nacht der Sonnenwende, die längste Nacht des Jahres, die Wiedergeburt des Lichtes. Ab heute werden die Tage wieder länger! 💥☀️

PS 2: Zu Jahresbeginn 2019 posten wir den Blog „Wie Neujahrsvorhaben (nicht) gelingen“

Herzlichst das Team von WAYOFCARL (lebendig-lieben-lachen)

Philipp Sanz (Admin)

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